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Was ist gesunde Ernährung?

Gesunde Ernährung ist natürlich ein äußerst komplexes Thema. Dennoch lassen sich einige Grundzüge komprimiert darstellen. Zunächst einmal wird Nahrung natürlich benötigt, um dem Organismus Energie zuzuführen. Dazu sind Makronährstoffe notwendig. Zu ihnen zählen Proteine, Kohlenhydrate und mit einer höheren Energiedichte Fettsäuren oder etwas weiter gefasst Lipide. Eine allgemeine Aussage zu einem idealen Verhältnis in dem diese drei Komponenten aufgenommen werden sollten, ist in der Kürze nicht möglich. Erstens gibt es hier konkurrierende Auffassungen und zweites hängt der Bedarf sehr stark von individuellen und situativen Faktoren ab. Die Faustregel 55 Prozent Kohlenhydrate, 30 Prozent Fett und 15 Prozent Proteine ist also nicht universell gültig.

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Unterschiedliche Qualität der Energieliferanten

Noch wichtiger in diesem Zusammenhang ist, dass zum Beispiel Kohlenhydrat nicht gleich Kohlenhydrat ist. Es gibt einfach verdauliche Kohlenhydrate, die Energie sehr schnell aber nicht nachhaltig bereitstellen und einen stärkeren Einfluss auf den Blutzuckerspiegel haben. Dazu gehören Zucker sowie Weißmehl. Vorzuziehen sind weniger leicht verdauliche Kohlenhydrate, wie sie beispielweise in Vollkorn-Produkten enthalten sind. Ebenso sollten bei den Lipiden gesättigte Fettsäuren und darunter besonders Transfettsäuren wie sie in Fleisch und Milchprodukten vorkommen eher gemieden werden. Einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren aus Fisch, Nüssen und hochwertigen Pflanzenölen hingegen werden als positiv angesehen. Aber selbst hier gibt es eine Differenzierung: Auch das Verhältnis von beispielsweise Omega-3-Fettsäuren und Omega-6-Fettsäuren sollte beachtet werden. Bei den Proteinen schließlich ist wichtig, dass ihre Bausteine alle wichtigen essentiellen, semi-essentiellen und nicht-essentiellen Aminosäuren enthalten.

Neue Erkenntnisse über Mikronährstoffe verändern unsere Sicht auf Gesundheit

Neben den Energielieferanten gibt es aber auch noch Mikronährstoffe, die wichtige Funktionen im Körper unterstützen. Dazu gehören Vitamine, Mineralstoffe inklusive Spurenelemente sowie sekundäre Pflanzenstoffe. Ihnen allen ist gemein, dass sie von außen zugeführt werden müssen also essentiell sind. Die Kenntnisse hierüber sind sehr jung und im Wesentlichen erst ab dem Beginn des 20. Jahrhunderts entstanden. Inzwischen gibt es zu vielen Mikronährstoffen empfohlene Einnahmemengen pro Tag, die allerdings regelmäßig aufgrund neuer Erkenntnisse aktualisiert werden. Klar ist, dass viel frisches Obst und Gemüse hier eine gute Versorgung gewährleisten können. Dies gilt allerdings nicht für Vitamin D, das hauptsächlich durch Sonnenstrahlen auf der Haut gebildet wird, sowie Vitamin B12, das in verwertbarer Form ausschließlich in tierischen Lebensmitteln vorkommt. Beides hat zur Folge, dass im Winter beziehungsweise durch Vegetarier und Veganer einiges zusätzlich beachtet werden muss. Dies gilt natürlich auch für Menschen, die sich nicht immer optimal ernähren beziehungsweise über die möglicherweise allgemein als gesund anerkannte Nahrung verschiedene Giftstoffe aufnehmen. Am Ende lohnt dann auch eine kritische Beschäftigung mit Lebensmitteln: Enthalten sie noch die Mikronährstoffe, in der Menge, die der Organismus braucht? 

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