Made in Germany
Exklusiver Zellschutzkomplex
Fragen? Direkt anrufen: 030 89 000 105
Kostenloser Versand ab 30€

L-Tryptophan - ein Stimmungsmacher

L-Tryptophan gehört zu den proteinogenen Aminosäuren

Das heißt, es kann Baustein eines Proteins oder Peptid genannten Mini-Proteins sein. Allerdings kann der menschliche Organismus L-Tryptophan nicht selber herstellen. Es muss daher von außen zugeführt werden und ist damit essentiell. Glücklicherweise ist L-Tryptophan - jedoch lediglich in Proteinen gebunden - in recht vielen Lebensmitteln vorhanden. Dazu zählen Sojabohnen, verschiedene Fleischsorten aber auch Milch, Milchprodukte und Bananen. Als Protein aufgenommen, muss es natürlich zunächst vom Körper aufgespalten werden. Inzwischen kann L-Tryptophan aber auch über Präparate in isolierter Form zugeführt werden.

Provitamin B3 und Ausgangspunkt der Serotoninsynthese

Eine chemische Besonderheit des L-Tryptophan besteht darin, dass es zu den sogenannten aromatischen Aminosäuren zählt. Es verfügt nämlich über ein aromatisches Ringsystem aus Indol, einer niedrig dosiert duftenden und hoch dosiert stinkenden Substanz. L-Tryptophan ist darüber hinaus auch Provitamin für B3 (Niacin). Als Abbauprodukt entsteht aus L-Tryptophan die Aminosäure 5-Hydroxytryptophan (5-HTP), die wiederum in das Hormon beziehungsweise den Neurotransmitter Serotonin übergeht. Damit ist es mittelbar auch für die Produktion des Serotonin-Stoffwechselproduktes Melatonin mitverantwortlich. Dazu muss L-Tryptophan allerdings die sogenannte Blut-Hirn-Schranke überwinden. Dies wird dadurch erschwert, dass es mit fünf weiteren Aminosäuren in einem Konkurrenzverhältnis steht. Hier gibt es jedoch einige Möglichkeiten, das L-Tryptophan dabei zu unterstützen, diese Schranke zu passieren. Zudem wird die Umsetzung von L-Tryptophan zu 5-HTP durch Niacin gefördert.

;