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Superoxid-Dismutase

Wasserstoffperoxid ist vor allem dadurch bekannt, dass es selbst dunkle Farbtöne der Haare in helles Blond verwandeln kann. Dies hängt mit dem starken Bleicheffekt zusammen, der durch Wasserstoffperoxid erreicht wird. Verantwortlich dafür wiederum ist, dass dieser Stoff hoch oxidativ wirkt. Wasserstoffperoxid entsteht aber auch in unserem Organismus. Hier ist er ein Umwandlungsprodukt aus Superoxid-Anionen. Anionen sind Teilchen, bei denen mehr Elektronen als Protonen vorhanden sind. Sie sind daher negativ geladen. Superoxide sind Verbindungen, die negativ geladene Dioxide, bei denen je zwei Sauerstoffatome in jedem Molekül vorkommen, enthalten.

Die meisten Enzyme sind auch Proteine

Zellen-Illustration

Die Umwandlung von Superoxid-Anionen zu Wasserstoffperoxid geschieht nun durch bestimmte Enzyme. Damit wiederum werden Stoffe bezeichnet, die im Organismus eine Katalysator-Wirkung haben, also chemische Reaktionsfähigkeiten beeinflussen können. Damit nehmen Enzyme, die in der Regel auch Proteine oder Eiweiße sind, eine wichtige Stellung im Stoffwechsel ein.

Oxidativer Stress kann durch Superoxid-Dismutase vermieden werden

In unserem Fall ist der Effekt ein Abbau von Superoxiden. Die dafür zuständigen Enzyme werden unter der Bezeichnung Superoxid-Dismutase (SOD) zusammengefasst. Erstmals identifiziert wurden sie 1967 und ihre enzymatische Aktivität wurde ein Jahr später erkannt. SOD-Enzyme zeichnen sich auch dadurch aus, dass es sich hierbei um Proteine handelt, die metallische Bestandteile enthalten. Es sind also auch Metalloproteine, die Magnesium, Eisen, Kupfer, Nickel oder Zink beinhalten können. Dies ist auch bedeutend für ihre Reaktionsbereitschaft mit Sauerstoff. Das ist wichtig, denn Superoxide können auf das Genom und Proteine eine toxische Wirkung ausüben. So entsteht im Körper oxidativer Stress.

SOD muss regeneriert oder neu produziert werden

Hierbei ist es besonders wichtig, dass stets neue SOD produziert wird. Bei der Neutralisierung von Superoxiden bleibt nämlich nicht nur Wasserstoffperoxid übrig. Auch die Enzyme selber oxidieren und müssen, damit durch sie weiter oxidativer Stress begrenzt werden kann, erneuert werden.

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